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Panorama "Qualitätssprung": Frankfurter Ikonenmuseum neu gestaltet
Mehr Hessen Panorama "Qualitätssprung": Frankfurter Ikonenmuseum neu gestaltet
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13:18 04.03.2021
Eine Innenansicht des Frankfurter Ikonenmuseums.
Eine Innenansicht des Frankfurter Ikonenmuseums. Quelle: Lumenphoto/Museum Angewandte Kunst Frankfurt/dpa
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Frankfurt/Main

Im Herbst soll eine bundesweit einmalige Sonderabteilung mit Exponaten aus Äthiopien dazukommen, wie die leitende Kuratorin Konstanze Runge am Donnerstag berichtete. Zu sehen sind auch Ikonen aus Russland, Griechenland und Rumänien.

Wann das neugestaltete Ikonenmuseum - und die anderen Frankfurter Museen - öffnen, blieb zunächst unklar. Die Bund-Länder-Beschlüsse seien "ein gutes Zeichen", dass die Wiedereröffnung "in der nächsten Woche" möglich sein könnte, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse aber zunächst abwarten, was die hessische Landesregierung am Donnerstagnachmittag beschließe.

Das Ikonenmuseum wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet. Es liegt am Ende des Museumsufers im barocken Deutschordenshaus. Die Innengestaltung stammt von Oswald Mathias Ungers. Im vergangenen Jahr wurde das Museum für 300 000 Euro modernisiert. Es ist nun eine Dependance des Museums Angewandte Kunst. Die Neugestaltung der Ausstellung sei ein "Qualitätssprung", sagte Hartwig. Unter anderem wurde das Foyer aufgelöst und so die Ausstellungsfläche vergrößert.

Ikonen seien "Fenster zum Himmel", sagte der Direktor des Museums Angewandte Kunst, Matthias Wagner K.. Die Neukonzeption lasse die Kunstwerke "nahezu schweben", das intensive Rot der Wände symbolisiere Kraft und Lebendigkeit. Den Grundstock der Sammlung bildete eine Schenkung, inzwischen ist der Bestand auf 1500 Objekte angewiesen, wie Runge berichtete.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-686781/2

dpa