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Panorama Prozess um erschwindelte Fahrkarten: Angeklagter gesteht
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14:51 14.08.2019
Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Quelle: Arne Dedert/Archivbild
Frankfurt/Main

Die Anklage legt ihm zur Last, zwischen 2016 und 2018 in 638 Fällen das Online-Buchsystem des Unternehmens mit fremden Kreditkartendaten gefüttert zu haben. Die Daten seien zwar echt gewesen, stammten jedoch anscheinend von Kartenbesitzern, die von der Buchung keine Ahnung hatten. Weil der Angeklagte die Fahrpreise erst wenige Stunden vor Fahrtantritt abbuchen ließ, kamen Einsprüche erst, nachdem die Fahrt bereits vorbei war. Der Bahn entstand laut Anklage ein Schaden von rund 60 000 Euro.

Der in Schweden ansässige Angeklagte soll einen eigenen "Kundenstamm" aus mehreren Dutzend Personen unterhalten haben, die bei ihm Tickets für 50 bis 75 Prozent des eigentlichen Fahrpreises kaufen konnten.

Weil er sich mit den Betrügereien seinen Lebensunterhalt finanziert haben soll, wird ihm ein "gewerbsmäßiges Handeln" zur Last gelegt, was im Strafmaß zu seinen Lasten ausgehen könnte. Die Strafkammer hat vorerst fünf Verhandlungstage bis Anfang September vorgesehen.

dpa

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