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Panorama Prozess gegen mutmaßliche falsche Polizisten gestartet
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16:07 27.11.2019
Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt/Main. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa
Frankfurt/Main

Nachdem ihre Komplizen von einer Telefonzentrale in der Türkei aus den Senioren weisgemacht haben sollen, dass sie angeblich im Fokus einer Bande von Räubern und Einbrechern stehen würden, sollen die Opfer Schmuck und Geld im Wert von mehr als 650 000 Euro an die Angeklagten übergeben haben. Die angeblichen Polizisten sollen angegeben haben, den Schmuck "sicherheitshalber" fotografieren zu müssen und ihn dann umgehend wieder zurückgeben zu wollen. Allein eine 72-Jährige soll Edelsteine und Goldwaren im Wert von 458 000 Euro und dazu noch größere Mengen Bargeld eingebüßt haben. AZ 3446 Js 249758/18

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklageschrift verlesen sowie die persönliche Situation der Angeklagten erörtert. Die Verteidiger kündigten allerdings Erklärungen ihrer Mandanten an einem der kommenden Verhandlungstage an. Die Männer waren mehrere Monate nach der letzten Tat im März dieses Jahres nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei festgenommen worden. Einer von ihnen ist dem Vernehmen nach schon mehrfach vorbestraft. Der 25-Jährige gilt auch in dem aktuellen Verfahren als mutmaßlicher Haupttäter. Die Staatsanwaltschaft geht von einer bandenmäßigen Vorgehensweise und Organisation der Täter aus. Während ein zum Tatzeitpunkt 80 Jahre altes Opfer zwischenzeitlich gestorben ist, stehen ein 89-Jähriger und die 72 Jahre alte Frau als Zeugen zur Verfügung.

Der Prozess soll nach sieben Verhandlungstagen Mitte Dezember abgeschlossen werden.

dpa

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