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Panorama Prozess gegen Ex-EBS-Präsidenten wird wieder aufgenommen
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15:22 15.08.2019
Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Wiesbaden

Der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten der privaten EBS-Universität, Christopher Jahns, wird vom Wiesbadener Landgericht wieder aufgenommen. Noch in diesem Jahr solle ein neuer Termin geplant werden, teilte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in Wiesbaden mit. Ob die neue Verhandlung gegen Jahns, dem Untreue vorgeworfen wird, noch in diesem Jahr beginne, stehe allerdings noch nicht fest. Zuvor hatte der "Wiesbadener Kurier" darüber berichtet.

Der frühere Präsident der privaten Hochschule in Wiesbaden wird unter anderem beschuldigt, die Universität um 180 000 Euro geschädigt zu haben. Laut Anklage soll er veranlasst haben, dass Rechnungen eines Beratungsunternehmens bezahlt wurden, denen nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft jedoch keine Leistungen gegenüber standen.

Der Prozess war im Oktober 2014 vorläufig eingestellt worden, weil Jahns aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen als nicht verhandlungsfähig galt. Das ist nach Auskunft der Gerichtssprecherin nicht mehr der Fall. Ein Gutachten habe Jahns bereits im November 2018 die Verhandlungsfähigkeit attestiert. Daraufhin habe das Landgericht tätig werden müssen und nehme den Prozess nun wieder auf. Dass dies nicht früher geschah, begründete die Gerichtssprecherin auch mit personellen Engpässen am Landgericht.

Ein Sprecher Jahns erklärte, der ehemalige EBS-Präsident habe sich nichts vorzuwerfen hat. Das Ganze sei für Jahns nach so vielen Jahren "einfach bitter". Der Vorwurf, für die Honorarzahlungen habe es keine Leistungen gegeben, sei längst widerlegt. Zudem habe die EBS schon vor Jahren erklärt, dass ihr kein Schaden entstanden sei, sondern dass ihr ein erneuter Fortgang des Verfahrens schade.

dpa

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