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Panorama Prozess: Gerichtssaal-Zuschauer müssen Ordnungsgeld zahlen
Mehr Hessen Panorama Prozess: Gerichtssaal-Zuschauer müssen Ordnungsgeld zahlen
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15:52 28.08.2020
Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel.
Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Quelle: Volker Hartmann/dpa/Illustration
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Frankfurt/Main

Der Vorsitzende Richter zeigte sich am Freitag empört über das Verhalten.

In dem seit Monaten laufenden Prozess wird einem 56-jährigen Deutschen die Tötung seiner ehemaligen 22 Jahre alten Lebensgefährtin in Hofheim-Langenhain im Main-Taunus-Kreis zur Last gelegt. Zuletzt hatte sich die Beweislage erheblich geändert. In mehreren Zeugenaussagen wurde der heute 17 Jahre alte Sohn des Angeklagten als möglicher Täter ins Spiel gebracht. Dieser soll seiner Mutter und früheren Ehefrau des Angeklagten gesagt haben, vom Vater gezwungen worden zu sein, die Frau zu erschießen. Der 17-Jährige hatte vor mehreren Wochen die Aussage vor Gericht verweigert. Die Verteidigung kündigte weitere Beweisanträge an.

Das Opfer war im August vergangenen Jahres in der Nähe des Reiterhofs aus nächster Nähe mit einem Kopfschuss getötet worden. Laut Anklage kommt als Täter nur der 56-Jährige in Betracht, dessen Mobiltelefon zum Tatzeitpunkt am Tatort eingeloggt war. Der Apparat des Sohnes befand sich im Wohnhaus des Angeklagten in Wiesbaden-Kloppenheim.

dpa