Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Beamtenbund besorgt nach Silvester: Einsatzkräfte attackiert
Mehr Hessen Panorama Beamtenbund besorgt nach Silvester: Einsatzkräfte attackiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:22 02.01.2020
Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Brennende Barrikaden, Böller auf Polizisten und Feuerwehrleute - angesichts einzelner Gewaltausbrüche in der Silvesternacht hat sich der hessische Beamtenbund besorgt geäußert. "Wenn in einer Gesellschaft selbst das gemeinsame Begehen eines freudigen Anlasses wie des Jahreswechsels für den Normalbürger in einem hohen Maße von einem Angstgefühl überlagert wird, dann ist ein wesentlicher Teil unserer freien Entfaltungsmöglichkeiten bereits verloren gegangen", erklärte der Landesvorsitzende Heini Schmitt am Donnerstag.

Schmitt sprach von einem "absolut hemmungslos und exzessiv" ausgelebten Gebrauch, aber vor allem Missbrauch von Feuerwerkskörpern. Erneut seien Einsatz- und Rettungskräfte angegriffen worden. Dies geschah in Frankfurt, aber auch in Kassel, wo ein 26-Jähriger und seine gleichaltrige Begleiterin Polizisten attackierten und festgenommen wurden, sowie in Osthessen, wo Rettungsdienst-Mitarbeiter von den Menschen angegriffen wurden, denen sie helfen wollten.

In Frankfurt wertet die Polizei ihren Einsatz in der Silvesternacht aus, um für das nächste Neujahrsfest Konsequenzen zu ziehen. Unter anderem gehe es um das Geschehen im Stadtteil Rödelheim, wo Polizei und Feuerwehr mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden, sagte eine Sprecherin. Randalierer hatten Sperrmüll aufgeschichtet und angezündet. Eine Beamtin war von einem Böller getroffen worden und erlitt ein Knalltrauma.

Nach einem eskalierten Streit vor einem Club in der Frankfurter Innenstadt sitzt ein 18-Jähriger in Untersuchungshaft, wie die Sprecherin mitteilte. Er habe ein Messer gezückt und drei Türsteher verletzt. Insgesamt waren mehr als 70 Menschen in Gewahrsam genommen worden, teils zur Ausnüchterung. Auch wegen vier Fällen sexueller Belästigung ermittelt die Polizei.

dpa

Bei einem Feuer in einer Dachgeschosswohnung in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) haben Einsatzkräfte bei Löscharbeiten am Donnerstag eine Frauenleiche gefunden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich vermutlich um die 45 Jahre alte Bewohnerin.

02.01.2020

Eine geschiedene Mutter kann in bestimmten Fällen auch ohne Einwilligung ihres früheren Partners die Umbenennung eines gemeinsamen Kindes beantragen. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervor.

02.01.2020

Als die Feuerwehr am Unglücksort ankommt, ist das Haus in dichten Rauch gehüllt. Ein Bewohner hat sich auf eine Terrasse gerettet - und ist für die Helfer nur schwer zu erkennen.

02.01.2020