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Panorama Orang-Utan-Nachwuchs im Frankfurter Zoo
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15:37 11.03.2021
Der am 9. Februar zur Welt gekommene kleine männliche Orang-Utan Bukit (Mitte) mit seiner Mutter Indah (links) und dem Weibachen Rosa am 10. März 2021 im Frankfurter Zoo.
Der am 9. Februar zur Welt gekommene kleine männliche Orang-Utan Bukit (Mitte) mit seiner Mutter Indah (links) und dem Weibachen Rosa am 10. März 2021 im Frankfurter Zoo. Quelle: Zoo Frankfurt/dpa/Handout
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Frankfurt/Main

Das Jungtier erhielt den Namen Bukit, in Anlehnung an das Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm, das die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) auf Sumatra unterhält.

"Schon einen Tag vorab war die ganze Orang-Utan-Gruppe um die dreizehnjährige Indah versammelt und sehr an ihr interessiert, was auf die bevorstehende Geburt hindeutete", teilte Zoodirektor Miguel Casares mit. "Die junge Indah macht ihre Sache sehr gut und kümmert sich hervorragend um ihr Kleines."

Im Menschenaffenhaus Borgoriwald bekommen alle Jungtiere eines Jahrgangs nach der Zootradition Namen mit demselben Anfangsbuchstaben, teilte Casares weiter mit. In diesem Jahr sei der Buchstabe B an der Reihe. Bukit sei indonesisch und bedeute "der Hügel". Das Schutzprogramm, das als Namenspate für Bukit diente, startete 2000 auf Sumatra. Die ZGF kümmert sich dabei um konfiszierte Orang-Utans, die illegal als Haustiere gehalten wurden. Im Laufe der letzten 20 Jahre seien mehr als 170 Sumatra-Orang-Utans im Nationalpark Bukit Tiga Puluh angesiedelt worden.

Zoobesucher können den kleinen Bukit aber vorerst nicht zu Gesicht bekommen, teilte Casares mit. "Der Borgoriwald muss aufgrund der Infektionsgefahr für Menschenaffen mit dem Coronavirus geschlossen bleiben, auch wenn der Zoo jetzt wieder offen ist."

© dpa-infocom, dpa:210311-99-782179/2

dpa