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Panorama "Neues Frankfurt" im Architekturmuseum: Lehren für heute
Mehr Hessen Panorama "Neues Frankfurt" im Architekturmuseum: Lehren für heute
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13:02 23.03.2019
Siedlung Römerstadt – Wohnzeile mit Ladengeschäft in der Hadrianstraße, um 1928. Quelle: Hermann Collischonn/Handout
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Frankfurt/Main

Nach der Eröffnung am (heutigen) Freitagabend ist sie bis 18. August am Museumsufer zu sehen.

Frankfurt sei Ende der 20-er und Anfang der 30-er Jahre "ein nicht minder bedeutendes Zentrum des Aufbruchs" gewesen, sagen die Ausstellungsmacher: "Frankfurt war kein Planet des Bauhauses, sondern ein eigener Stern mit eigener Energie". Die Zeit ist vor allem verknüpft mit dem Namen Ernst May; die nach ihm benannten Siedlungen des "Neuen Frankfurt" prägen bis heute große Wohngebiete der Stadt.

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Die Ausstellung zeigt Pläne, Fotos und Modelle von zehn beispielhaften Wohnsiedlungen des Neuen Frankfurt. Dazu kommen größere Bauwerke aus jener Zeit wie die Großmarkthalle, die heute Teil der Europäischen Zentralbank ist, Kirchen oder Krankenhäuser. Eine "Frankfurter Küche" ist in einem Miniatur-Nachbau zu sehen. Auch einige historische Filmsequenzen hat das Museum ausgegraben.

Die Beispiele sollen zeigen, welche Ziele die Architekten und Stadtplaner jener Zeit hatten, wie das am Ende in der Praxis aussah - und was Städte heute davon lernen können. Die Ausstellung ist Teil einer Kooperation dreier Museen zum Bauhausjahr. Neben dem Architekturmuseum sind weitere Ausstellungen anlässlich des Bauhaus-Jubiläums im Museum Angewandte Kunst und im Historischen Museum zu sehen.

dpa