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Panorama Nach Kollision steht mutmaßlicher Falschfahrer vor Gericht
Mehr Hessen Panorama Nach Kollision steht mutmaßlicher Falschfahrer vor Gericht
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16:11 27.07.2020
Das Abzeichen der hessischen Justiz. Quelle: picture alliance / dpa / Archivbild
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Kassel/Gudensberg

Dabei waren ein Mensch getötet und drei verletzt worden.

In dem Verfahren geht es darum, ob der Mann dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Es gebe genug Anhaltspunkte, dass er an einer Psychose leide, erklärte die Staatsanwaltschaft. Ziel des 26-Jährigen sei Suizid gewesen. Er sei bei der Tat schuldunfähig gewesen.

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Die Vorwürfe lauten Mord, versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Auslöser war laut Anklage ein Streit mit seiner Freundin. Sie habe sich trennen und ihn in eine Klinik einweisen wollen. Aus Angst davor habe sich der 26-Jährige in ein Auto gesetzt und sei mit rund 150 Stundenkilometern über die A49 gefahren. Dabei kam es zur tödlichen Kollision mit vier Fahrzeugen. Ein 23-jähriger Fahrer starb. Drei Unfallopfer sind Nebenkläger in dem Verfahren.

Der Angeklagte befindet sich seit der Tat in einer Spezialklinik. Er bestätigte die Anklage teilweise. Seine Anwältin relativierte dies jedoch: Der 26-Jährige erzähle nur nach, was ihm vorgeworfen werde: "Er selbst hat keine einzige Erinnerung an den Tag." Bis Ende August sind sechs weitere Verhandlungstermine angesetzt.

dpa