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Panorama Ermittlungen nach Ertrinken von Mutter und Sohn im Rhein
Mehr Hessen Panorama Ermittlungen nach Ertrinken von Mutter und Sohn im Rhein
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12:22 28.06.2020
Zwei Binnenschiffe fahren auf dem Rhein. Quelle: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild
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Trebur

Nach dem tödlichen Badeunfall am Rhein im hessischen Trebur (Kreis Groß-Gerau) hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Am Samstagabend war ein fünfjähriger Junge beim Baden im Rhein ertrunken - bei dem Versuch, ihn zu retten, starb auch seine Mutter. Nach Angaben eines Polizeisprechers vom Sonntag sollen nun Zeugen des Unfalls angehört werden. Laut DLRG Rheinhessen waren die Beiden von der Strömung mitgerissen worden.

Nachdem der Junge verschwunden war, hatte die Mutter versucht, ihn zu retten. Sie geriet selbst in Not und ein Passant zog sie aus dem Wasser. Laut Polizei war die 30 Jahre alte Frau daraufhin erneut in den Rhein gelaufen. Auch ihre 13-jährige Tochter hatte im Fluss versucht, dem Bruder zu helfen.

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Der Wasserschutz brachte das Mädchen unversehrt an Land. Mutter und Sohn wurden zwar geborgen, konnten aber trotz Wiederbelebungsversuchen nicht gerettet werden.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Rheinhessen rief am Sonntag dazu auf, nicht im Rhein zu schwimmen. Vorbeifahrende Schiffe erzeugten einen kräftigen Sog, hieß es in einer Mitteilung. Zudem bildeten sich an den Steinaufschüttungen im Rhein strudelartige Strömungen. Es bestehe keine Chance, gegen die Strömung anzuschwimmen, sobald eine scheinbar geschützte Bucht verlassen werde.

dpa

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