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Panorama Münchner Affenpocken-Patient war auch in Frankfurt
Mehr Hessen Panorama Münchner Affenpocken-Patient war auch in Frankfurt
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14:55 20.05.2022
Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt ein Affenpockenvirus.
Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt ein Affenpockenvirus. Quelle: Cynthia S. Goldsmith/CDC via AP/dpa/Archivbild
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München/Frankfurt

Er sei von Portugal über Spanien nach Deutschland gereist und seit etwa einer Woche in der bayerischen Landeshauptstadt. Zuvor sei er auch schon in Düsseldorf und Frankfurt am Main gewesen.

Der Patient werde nun auf einer Station der München Klinik Schwabing isoliert, hieß es vom Ministerium. Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München hatte zuvor informiert, dass es am Donnerstag bei dem Patienten den ersten Affenpocken-Fall in der Bundesrepublik nachgewiesen habe.

"Derzeit werden durch das Gesundheitsreferat der Stadt München weitere enge Kontaktpersonen ermittelt", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek. "Diese werden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert."

Infektionen mit dem Virus werden mittlerweile aus immer mehr Ländern gemeldet. Das Affenpocken-Virus ruft meist nur recht milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Am stärksten gefährdet für eine Ansteckung sind Experten zufolge Menschen, die sexuelle Kontakte zu vielen verschiedenen Menschen haben. Eigentlich gilt das Virus als wenig ansteckend, bei der derzeitigen Infektionshäufung sind die detaillierten Infektionsketten noch weitgehend unklar.

© dpa-infocom, dpa:220520-99-368741/2

dpa