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Panorama Mit Scheinehen Aufenthaltsgenehmigungen erschwindelt
Mehr Hessen Panorama Mit Scheinehen Aufenthaltsgenehmigungen erschwindelt
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16:27 28.10.2019
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Quelle: David-Wolfgang Ebener/dpa
Frankfurt/Main

Sein Sohn (34) und eine Frau (41) erhielten vom Landgericht Frankfurt wegen Beihilfe Bewährungsstrafen. (AZ 6330 Js 202267/17)

Die Angeklagten hatten laut Gericht in mindestens acht Fällen Ehen zwischen Frauen aus Rumänien und Nicht-EU-Bürgern arrangiert. Dazu gehörten auch gefälschte Mietbescheinigungen und Personaldokumente, mit denen schließlich die Freizügigkeit- und Arbeitserlaubnis für die Männer erreicht wurde. Im Anschluss reisten die "Ehefrauen" wieder in ihre Heimat zurück. Für seine Dienste kassierte der Hauptangeklagte knapp 100 000 Euro. Nach dem Bekanntwerden der Vorfälle kam er im April dieses Jahres in Untersuchungshaft. Vor Gericht legten alle Angeklagten Geständnisse ab. Das Urteil ist rechtskräftig.

Parallel zu diesem Prozess sind noch zwei weitere Verfahren beim Landgericht Frankfurt anhängig, bei denen es ebenfalls um ausländerrechtliche Verstöße und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Scheinehen geht.

dpa

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