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Panorama Mit Scheinehen Arbeitserlaubnisse erschwindelt: Haftstrafen
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15:49 12.12.2019
Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Quelle: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild
Frankfurt/Main

Ein 39-Jähriger wurde zu zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Nur eine 36 Jahre alte Frau kam mit einer Bewährungsstrafe von 21 Monaten davon. Durch den Schwindel sollten Nicht-EU-Bürger Arbeits- und Freizügigkeitsbescheinigungen verschafft werden.

Die Angeklagten hatten in dem seit September laufenden Verfahren gestanden, insgesamt 27 kosovarische Staatsbürger in Deutschland mit manipulierten Dokumenten zu Ehepartnern bulgarischer Frauen gemacht zu haben. Nach der "Hochzeit" verschwanden die Frauen wieder in ihre Heimat, während die Männer in Deutschland einer Arbeit nachgingen. Die "Ehevermittler" ließen sich ihre Dienste gut bezahlen: Die Staatsanwaltschaft kam auf einen Gesamtbetrag von knapp 400 000 Euro.

Durch die Geständnisse konnte der ursprünglich bis Ende Januar terminierte Prozess verkürzt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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