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Panorama Mit Liebesdiensten unzufrieden: Freier vor Gericht
Mehr Hessen Panorama Mit Liebesdiensten unzufrieden: Freier vor Gericht
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16:31 06.11.2019
Die Statue der Justitia auf dem Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Zum Prozessauftakt am Mittwoch stellte er die Geschehnisse aber ganz anders dar als die Staatsanwaltschaft. (AZ 3410 Js 257818/18)

Laut Anklage soll er im Januar 2011 in einem Bordell in Frankfurt-Bockenheim 80 Euro für Geschlechtsverkehr gezahlt haben. Weil er mit den sexuellen Kontakten unzufrieden gewesen sei, habe er danach das Geld wieder zurückgefordert. Laut Anklage setzte er dabei einen Revolver als Drohmittel ein. Mit dem Geld flüchtete er. Erst im vergangenen Jahr wurde er anhand von DNA-Spuren identifiziert: Er hatte im Rahmen eines anderen Strafverfahrens Speichelproben bei der Polizei abgegeben.

Vor Gericht räumte der Angeklagte lediglich ein, damals in dem Bordell gewesen zu sein. Dort habe man ihn jedoch "über den Tisch gezogen". Die Prostituierte habe nicht dem entsprochen, was im Internet angeboten worden sei. Nach dem Geschlechtsverkehr habe sie ihn aus dem Zimmer komplimentiert, ohne ihm das Wechselgeld zu geben. Die Strafkammer hat drei weitere Verhandlungstage mit mehreren Zeugenvernehmungen terminiert, auch die Prostituierte ist geladen.

dpa

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