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Panorama Millionensummen durch Vermögensabschöpfung aus Straftaten
Mehr Hessen Panorama Millionensummen durch Vermögensabschöpfung aus Straftaten
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05:01 31.05.2019
Wiesbaden

Im Jahr zuvor waren es knapp 4,3 Millionen Euro.

Die Höhe des Geldes hänge stark von der Zahl der jeweiligen Verfahren in einem Jahr ab, sagte ein Ministeriumssprecher. So habe das abgeschöpfte Vermögen aus Straftaten 2016 sogar bei 8,4 Millionen, ein Jahr zuvor dagegen lediglich bei etwas mehr als einer Million Euro gelegen.

Grundsätzlich werde danach vorgegangen, dass das Geld an die Opfer der Straftaten zurückgeführt werde, sagte der Sprecher. Es gebe aber auch viele Verfahren wie etwa Taten im Darknet, bei denen gar nicht mehr zugeordnet werden könne, woher das Geld kommt.

Seit Juli 2017 ist die Vermögensabschöpfung durch ein neues Bundesgesetz deutlich erweitert worden. Mit der neuen Regelung soll dem Staat mehr Möglichkeiten geben, durch Verbrechen zusammengetragenes Vermögen zu beschlagnahmen.

Es kann nun bereits eingezogen werden, wenn die Herkunft des Geldes unklar ist. Das gilt auch dann, wenn die Straftat, aus der das Vermögen stammt, nicht nachgewiesen werden kann. Früher musste der Staat beweisen, dass Geld aus Verbrechen stammt.

dpa

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