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Panorama Millionenbetrug: Geschäftsmann muss ins Gefängnis
Mehr Hessen Panorama Millionenbetrug: Geschäftsmann muss ins Gefängnis
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15:29 22.08.2018
Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.
Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
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Frankfurt/Main

Der Angeklagte hatte die Firma im Jahr 2010 gegründet, die laut offizieller Steuererklärung einen Jahresumsatz von nur wenigen tausend Euro erwirtschaftete. Diverse Hinterleute wickelten aber im Namen des Angeklagten und seines Unternehmens millionenschwere Scheingeschäfte mit Computertechnik ab. Über manipulierte Rechnungen gelang es ihnen, sich zu Unrecht rund 3,3 Millionen Euro an Vorsteuern erstatten zu lassen.

Der Angeklagte wurde im vergangenen Jahr in Deutschland festgenommen. Vor Gericht bestritt er zunächst, von den illegalen Machenschaften gewusst zu haben. In der Verhandlung sagte er dann jedoch aus, er habe geahnt, dass die Geschäfte in seinem Namen getätigt würden. Kein Hintermann würde das Risiko eingehen, sich einer nicht eingeweihten Person zu bedienen, die möglicherweise die Nerven verlieren und zur Polizei gehen könnte, sagte der Vorsitzende Richter.

dpa