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Panorama Messerattacke in Flüchtlingsunterkunft: Geständnis
Mehr Hessen Panorama Messerattacke in Flüchtlingsunterkunft: Geständnis
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13:28 25.09.2020
Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen, die sich auf einem Tisch stapeln. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

"Es tut ihm außerordentlich leid, er kann es sich nicht erklären", sagte der Rechtsanwalt.

Der 37-Jährige soll bei dem Angriff im Oktober vergangenen Jahres seine Frau und deren Mutter lebensgefährlich verletzt haben. Die Anklage legt dem Afghanen zweifachen versuchten Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung zur Last. Er soll in der Unterkunft erst seine Ehefrau mit einem Küchenmesser angegangen haben. Als sich die Schwiegermutter in den Streit einmischte, soll auch sie mit dem Messer an Armen und Beinen verletzt worden sein. Der Messerattacke gegen die Frau waren Tritte und Schläge vorausgegangen. Das Opfer musste im Krankenhaus notoperiert werden.

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Laut Anklage war Eifersucht das Tatmotiv. Der Angeklagte hatte offenbar den Verdacht, dass ihn die Frau mit einem gemeinsamen, jüngeren Bekannten betrüge. Der mutmaßliche Täter war einen Tag nach der Attacke festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tötungsvorsatz aus. Die Schwurgerichtskammer hat fünf Verhandlungstage bis Mitte Oktober terminiert.

dpa