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Panorama Mehrheit der RMV-Fahrgäste trägt Mund-Nasen-Schutz korrekt
Mehr Hessen Panorama Mehrheit der RMV-Fahrgäste trägt Mund-Nasen-Schutz korrekt
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18:02 05.10.2020
Medizinischer Mundschutz liegt in einer Apotheke. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archiv
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Hofheim

Bei 92 Prozent der Fahrgäste gebe es keine Beanstandungen, berichtete eine RMV-Sprecherin am Montag zur Zwischenbilanz der RMV-Präventionsteams und zu den Erfahrungen mit mehr als 300 000 Fahrgästen.

"Die überwältigende Mehrheit der Fahrgäste hält sich nach wie vor an die Maskenpflicht", sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Bereits die Ansprache der Fahrgäste, die sich nicht korrekt verhalten, habe einen großen Effekt. Weniger als ein Prozent aller Fahrgäste waren komplett ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs. Knapp sieben Prozent trugen ihre Bedeckung falsch, etwa unter der Nase.

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Mehr als 88 Prozent der Fahrgäste ohne oder mit nicht korrekt getragener Maske zeigten sich den Angaben zufolge einsichtig, korrigierten die Bedeckung oder nahmen eine Maske vom Präventionsteam entgegen. Die Zahl der Fahrgäste mit nicht korrekt getragener Maske sei beispielsweise im regionalen Schienenverkehr über den September hinweg von knapp sieben Prozent auf gut fünf Prozent gesunken.

Insgesamt 36 Mitarbeiter einer RMV-Tochtergesellschaft sind seit Mitte August in Bussen und Bahnen unterwegs, um Fahrgäste auf das korrekte Tragen der Masken hinzuweisen und bei Bedarf Masken gegen die Verbreitung des Coronavirus zu verteilen.

Die Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF wies am Montag darauf hin, dass sogenannte Kinnvisiere in Bussen und Bahnen nicht ausreichten. Sie seien keine ausreichende Mund-Nasen-Bedeckung gemäß der hessischen Corona-Verordnung, hieß es. Bei Kontrollen würden Fahrgäste, die Kinnvisiere nutzen, darauf angesprochen und um das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung gebeten.

Die Bußgeldvorgaben für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen waren in Hessen Mitte August verschärft worden. Wer keine Abdeckung für Mund und Nase trägt, muss seitdem sofort 50 Euro zahlen - ohne vorherige Ermahnung. Allerdings können Bußgelder aus rechtlichen Gründen nicht von den Fahrkarten-Kontrolleuren erhoben werden. In mehreren Kommunen gab es daher bereits gemeinsame Kontrollen mit Stadt- oder Landespolizei oder Mitarbeitern örtlicher Ordnungsämter.

dpa