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Panorama Mehr als vier Jahre Haft für Betrügereien
Mehr Hessen Panorama Mehr als vier Jahre Haft für Betrügereien
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13:52 29.03.2019
Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen. Quelle: Britta Pedersen/Archiv
Frankfurt/Main

Die Richter verhängten gegen einen 57-jährigen Vertriebsmanager eine Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten, eine 39-jährige Geschäftsführerin muss viereinhalb Jahre Haft verbüßen. Mit diesem Urteil blieben die Richter am Freitag deutlich über den Strafanträgen der Staatsanwaltschaft.

Die Angeklagten hatten bereits 2012/13 zahlreichen Anlegern in Telefonanrufen Steuerersparnisse versprochen, falls sie in vermietete Immobilien in Ostdeutschland investieren würden. Die meisten Investoren nahmen daraufhin Kredite von jeweils 30 000 Euro und mehr auf. Tatsächlich aber gab es die Häuser und Wohnungen in Sachsen in gar nicht. Am Ende standen die Betrugsopfer bei ihren Banken in der Kreide, obwohl sie weder Häuser noch Wohnungen besaßen. In einem Fall musste der Anleger sogar Privatinsolvenz anmelden.

Vor Gericht hatten die Angeklagten die Vorwürfe zunächst bestritten, dann aber doch noch Teilgeständnisse abgelegt. Ursprünglich war noch der 50 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter mit angeklagt. Kurz vor Prozessauftakt im Januar wurde er jedoch tot in einer Obdachlosenunterkunft aufgefunden.

dpa

Verspätet abfliegende oder ankommende Flugzeuge des Frankfurter Flughafens haben dem Amtsgericht eine Klageflut beschert. Allein 2018 sei die Zahl der Prozesse im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Drittel auf über 9000 gestiegen, teilte das Gericht am Freitag mit.

29.03.2019

Eine 20 Jahre alte Autofahrerin soll am Freitag an einer Fußgängerampel eine Frau angefahren und dabei schwer verletzt haben. Die 37-Jährige kam mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Offenbach mitteilte.

29.03.2019

Die Polizei in Hessen will verstärkt gegen Straßenkriminalität vorgehen. Dazu hat sie am Freitag einen Fahndungs- und Sicherheitstag gestartet. Bei der länderübergreifenden Aktion wird bis in die Abendstunden unter anderem der Verkehr stärker kontrolliert und Präsenz im öffentlichen Raum gezeigt, wie das Innenministerium mitteilte.

29.03.2019