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Panorama Mehr Wildpferde sollen auf früheren Militärarealen leben
Mehr Hessen Panorama Mehr Wildpferde sollen auf früheren Militärarealen leben
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05:53 21.08.2019
Wildpferde laufen über eine Wiese in Hessen. Quelle: Jörn Perske/Archiv
Hanau

Die Eröffnung ist für das kommende Jahr vorgesehen. Planungen gibt es auch für eine sechste Gruppe in Erlensee (Main-Kinzig-Kreis), wie der Leiter des Bundesforstbetriebs Schwarzenborn, Christoph Goebel, auf Anfrage sagte. In Hessen wurde vor bald zehn Jahren die erste Zuchtgruppe angesiedelt.

Bei den Tieren handelt es sich um Przewalski-Pferde. Sie sind eigentlich in Zentralasien beheimatet. Benannt sind sie nach ihrem Entdecker, dem russischen Forscher Nikolaj Przewalski. Zeitweise galten sie als fast ausgestorben. Heute umfasst der Bestand durch Zucht wieder weltweit rund 2400 Tiere. Przewalskis sind etwa so groß wie Ponys (1,40 Meter) und sehr widerstandsfähig.

Im September 2009 wurden die ersten Stuten auf das ehemalige US-Militärgelände Campo Pond nach Hanau gebracht. Danach kamen weitere Standorte in hinzu. Auch in Gießen, Babenhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg) und in Schweinheim, kurz hinter der hessisch-bayerischen Landesgrenze bei Aschaffenburg, gibt es Wildpferde-Gruppen. An den Standorten, allesamt ehemalige Militärgelände, leben rund 40 Tiere. Sie tragen als sehr genügsame Landschaftspfleger dazu bei, dass die Areale nicht zuwuchern.

dpa

Noch sind große Gruppen von Weißstörche auf den Feldern und Wiesen in Hessen zu sehen - bald ziehen sie aber in ihr Winterquartier in den Süden. Fast alle Jungvögel seien bereits in den ersten August-Tagen abgezogen, sagte Vogelexperte Bernd Petri vom Naturschutzbund (Nabu) in Hessen.

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