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Panorama Mehr Beratung über biologische Pflanzenschutzmittel
Mehr Hessen Panorama Mehr Beratung über biologische Pflanzenschutzmittel
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06:06 15.04.2020
Priska Hinz (Grüne), Umweltministerin in Hessen. Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Geplant sei daher auch, die Beratungsangebote für Obst- und Gartenbauer auszubauen, um dieses Ziel zu erreichen.

Außerhalb der Europäischen Union gebe es zwar abweichende nationale Zulassungsverfahren und -standards, erklärte die Agrar- und Umweltministerin. Daher sei es möglich, dass dort andere Pflanzenschutzmittel und Wirkstoffe als in der EU angewendet werden. In Hessen würden aber Obst- und Gemüseimporte genauso wie Inlandsware durch regelmäßige Proben und bei Verdachtsfällen auf die Einhaltung der lebens- und futtermittelrechtlichen Anforderungen überwacht. Die Zahl der in Hessen durchgeführten Untersuchungen werde in jährlichen Berichten des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor veröffentlicht. Dieser Bericht sei frei über die Internetseite abrufbar.

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Sichere und qualitativ hochwertige Ernten seien ohne biologische oder chemische Pflanzenschutzmaßnahmen kaum möglich, betonte der hessische Bauernverband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb sei auch die Verfügbarkeit von entsprechenden Wirkstoffen sehr wichtig. Die Zulassung und Anwendung der Mittel unterliege strengen gesetzlichen Vorgaben.

Mit den heutigen modernen Geräten würden Pflanzenschutzmittel sehr fein dosiert und gezielt genutzt, erklärte der Bauernverband. Dabei werde nach dem Grundsatz vorgegangen: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. In den vergangenen drei Jahrzehnten seien die Ausbringungsmengen je Hektar deutlich zurückgegangen. Landwirte setzten Pflanzenschutzmittel sehr verantwortungsbewusst ein. Neben einer fundierten landwirtschaftlichen Ausbildung benötigen sie etwa einen Sachkundenachweis, der alle drei Jahre nach dem Besuch anerkannter Fortbildungsveranstaltungen aktualisiert werden müsse.

dpa

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