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Panorama Mann verschanzt sich in Haus in Frankfurt: Polizeieinsatz
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19:12 07.09.2021
Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband.
Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband. Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

Ein Mann hat sich in Frankfurt in seinem Haus verschanzt und damit einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 50-Jährige habe am Dienstagnachmittag angekündigt, sich selbst töten zu wollen und auch anderen Schaden zuzufügen, sagte ein Polizeisprecher. Auf Aufforderung der Polizei, das Haus zu verlassen, sei er schließlich am frühen Abend herausgekommen. Das Spezialeinsatzkommando der Polizei nahm den Mann fest.

Es gab keine Verletzten. Nach einer Durchsuchung des Hauses erklärte die Polizei, es bestehe keine Gefahr. Der 50-Jährige habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden und sei in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Das Haus sei stark verwahrlost gewesen. Waffen seien zunächst nicht aufgefunden worden, die Ermittlungen dazu dauerten an.

Nach der Ankündigung des Mannes, sich töten zu wollen, sei sein Betreuer gemeinsam mit einem Arzt vor dem Haus erschienen. Doch der Mann habe aggressiv reagiert, eine Flasche geworfen und Drohungen ausgestoßen. Es habe Hinweise gegeben, dass er Zugriff auf eine Waffe haben könne, weshalb ein Großeinsatz ausgelöst worden sei.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Eine Straße war abgesperrt worden und es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei bat, den Bereich weiträumig zu umfahren.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-128837/4

dpa