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Panorama Angeklagter schweigt zu lebensgefährlicher Messerattacke
Mehr Hessen Panorama Angeklagter schweigt zu lebensgefährlicher Messerattacke
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17:24 11.04.2019
Das Landgericht und Amtsgericht. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main

Aus moralischer Empörung soll ein 22 Jahre alter Mann einen Streit begonnen und seinen Kontrahenten mit dem Messer attackiert haben. Seit Donnerstag steht er deshalb wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Frankfurt. Die Anklage wirft dem Angeklagten vor, einen 19-jährigen im vergangenen Mai mit mehreren Messerstichen verletzt zu haben. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen.

Laut Anklage soll sich der 22-Jährige darüber aufgeregt haben, dass der 19-jährige an einem Bahnhof in Bahnsteignähe Geschlechtsverkehr mit seiner Lebensgefährtin hatte. Unklar blieb, ob es tatsächlich zu sexuellen Kontakten kam - der 19-Jährige gab an, er habe die Frau nur geküsst. Verwandte des 22-jährigen, die bei dem Vorfall mit ihm von einer Familienfeier zurückgekehrt waren, sprachen vor Gericht von "schmutzigen Dingen".

Die Schwurgerichtskammer hat noch drei weitere Verhandlungstage terminiert und will den Prozess Mitte Mai abschließen.

dpa

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