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Panorama 35-Jähriger tot: SEK muss Verdächtigen überwältigen
Mehr Hessen Panorama 35-Jähriger tot: SEK muss Verdächtigen überwältigen
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12:22 08.01.2020
Ein Polizeibeamter in Schutzkleidung. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa
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Kirchheim/Fulda

Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt und einem SEK-Einsatz im osthessischen Kirchheim wird die Leiche eines 35-Jährigen obduziert. Erst nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung werde man die genaue Todesursache kennen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda am Mittwoch. Es bestehe der Anfangsverdacht eines Tötungsdeliktes. Der 31 Jahre alte Verdächtige war nach dem Vorfall vorläufig festgenommen worden. Die Ermittler vermuten nach ihren ersten Erkenntnissen eine Beziehungstat.

Der 31-Jährige war demnach am Dienstagabend in das Mehrfamilienhaus in Kirchheim (Kreis Hersfeld-Rotenburg) eingedrungen. Er verschanzte sich dort über mehrere Stunden. Dabei sei der 35-Jährige tödlich verletzt worden. In der Nacht nahm dann ein Spezialeinsatzkommando (SEK) den Verdächtigen in dem Haus fest, er wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Tat sei ein Streit vorausgegangen.

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Der 31-Jährige habe in der Nacht zudem den Hausflur in Brand gesetzt. Ein Bewohner flüchtete auf das Dach und wurde von Einsatzkräften gerettet, ein weiterer brachte sich selbst in Sicherheit - beide blieben unverletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand. "Den Brand haben wir unter Polizeischutz gelöscht. Das war natürlich nicht alltäglich und eine sehr aufregende Situation", zitierte der Hessische Rundfunk einen Feuerwehrsprecher.

dpa

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