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Panorama Mainz und Wiesbaden gründen Leukämie- und Stammzellenzentrum
Mehr Hessen Panorama Mainz und Wiesbaden gründen Leukämie- und Stammzellenzentrum
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15:13 27.11.2018
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Mainz

"Im Rahmen des Zentrums fließen Erfahrungen und Wissen in der Behandlung von Blutkrebs zum großen Nutzen der Patienten zusammen", sagte Sandra Henek, Geschäftsführerin der HSK.

Pro Woche werden 30 bis 40 Patienten einzeln im sogenannten "Tumorboard" gemeinsam besprochen. Außerdem würden die Fachärzte sich über Therapiemöglichkeiten austauschen und einen Plan für die mitunter lebenslange Nachsorge erstellen. Der Standort Wiesbaden profitiert hierbei von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Unimedizin. Die Mainzer Kollegen können "mehr Patienten akquirieren, um das Transplantationsprogramm weiter auszubauen", erklärte Matthias Theobald, Facharzt für Hämatologie und Onkologie an der Uniklinik.

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Mainz und Wiesbaden arbeiten in der Behandlung von Leukämiepatienten bereits seit Anfang des Jahres zusammen. Diese Kooperation wird durch das gemeinsame Zentrum verstärkt, das im August die Arbeit aufgenommen hat. "Es ist das einzige Modell in Deutschland, in dem ein Maximalversorger und eine Uniklinik so eng verzahnt zusammenarbeiten", sagte Theobald. Das Team besteht aus jeweils fünf Mainzer und fünf Wiesbadener Fachärzten.

dpa