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Panorama Kultursommer statt Festspiele: Programm wird präsentiert
Mehr Hessen Panorama Kultursommer statt Festspiele: Programm wird präsentiert
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15:42 26.06.2020
Blick auf ein Werbebanner für die 70. Bad Hersfelder Festspiele. Quelle: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild
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Bad Hersfeld

Das Programm soll am 2. Juli (14.00 Uhr) bei einem Pressegespräch in Bad Hersfeld vorgestellt werden, wie die Festspiele mitteilten. Einige mitwirkde Schauspieler wurde bereits am Freitag genannt: Das Publikum darf sich auf Daniela Zeigler, Ralf Bauer und Ilja Richter freuen. Richter trat zuletzt in Bad Hersfeld im Musical "My Fair Lady" auf.

Das Programm stamme von der Stadt und werde von den Festspielen kuratiert, erklärte eine Festspiel-Sprecherin. Es wirken aber auch Vereine, Institutionen und Bürger mit, wie die Stadt ergänzte. Der Kultursommer findet an fünf Wochenenden - jeweils von Freitag bis Sonntag - in der Zeit vom 17. Juli bis 16. August statt. An den 15 Veranstaltungstagen gibt es eine Reihe von Einzelverstaltungen, die im Stiftsbezirk und in der Innenstadt stattfinden sollen.

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Auf dem Programm stehen Schauspiel, Konzerte, Kabarett, Lesungen, Malaktionen, Talkrunden, Ausstellungen, Nachtschichten und Liederabende. Ralf Bauer wird in einem Zwei-Personen-Stück in der Stiftsruine zu sehen sein. Der Kultursommer nennt sich: "Bad Hersfeld - Stadt der Geschichten" und steht unter dem Motto: "ein anderer Sommer." "Es werden aber keine Ersatzfestspiele", sagte Stadtsprecher Meik Ebert, um die Erwartungshaltung zu begrenzen.

In der Stiftsruine, wo alljährlich die großen Theaterstücke über die Bühne gehen, wird es nur Vorstellungen für rund 250 oder etwas mehr Zuschauer geben können. "An mittelgroßen Orten können es vielleicht nur 70 Leute sein und an kleinen Orten nur 20 Zuschauer", verdeutlichte Ebert. Tickets können im Vorverkauf sowie an den Tages- und Abendkassen erworben werden.

Thematisch geht es beim Kultursommer etwa darum, wie Generationen mit Ängsten, Katastrophen und Utopien umgegangen sind und umgehen. Besucher können historische Orte der Stadt in einem kulturellen Kontext kennenlernen.

dpa

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