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Panorama Konten für Lotto-Betrüger eröffnet: Haft
Mehr Hessen Panorama Konten für Lotto-Betrüger eröffnet: Haft
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14:43 28.06.2019
Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. Quelle: Volker Hartmann/Archivbild
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Frankfurt/Maon

Die insgesamt 19 angeklagten Taten sollen im Zusammenhang mit der sogenannten Nigeria-Connection gestanden haben. Einem Arzt in der Schweiz wurde beispielsweise über Internet-Plattformen ein Lottogewinn von zwei Millionen Franken versprochen. Um die Auszahlung des Geldes zu erreichen, müsse aber erst eine Gebühr von 500 000 Euro überwiesen werden.

Bei einem anderen Opfer gaben sich die Betrüger als Schiffskapitäne aus, die von Piraten ausgeplündert worden seien. Immer wieder überwiesen die leichtgläubigen Opfer hohe Beträge. "Aber auch leichtgläubige Opfer müssen vor Betrügereien geschützt werden", hieß es im Schlussvortrag der Staatsanwaltschaft. Verurteilt wurde der 40-Jährige wegen Geldwäsche und Urkundenfälschung.

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Bei der Eröffnung der Konten bei Geldinstituten im Rhein-Main-Gebiet benutzte der Angeklagte gefälschte Ausweise mit Aliasnamen. Gingen neue Zahlungen ein, leitete er die Beträge an Betrüger in Afrika weiter. Vor Gericht äußerte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen. Seit 2017 sitzt er in Untersuchungshaft. Parallel laufen weitere Strafverfahren gegen ihn. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

dpa

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