Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Initiative gegen Schottergärten in Frankfurt
Mehr Hessen Panorama Initiative gegen Schottergärten in Frankfurt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:54 09.03.2021
Sträucher ragen aus einem Schottergarten.
Sträucher ragen aus einem Schottergarten. Quelle: Carmen Jaspersen/dpa/Symbolbild
Anzeige
Frankfurt/Main

Auch Dachflächen und Fassaden sollen demnach begrünt werden, Sichtschutzzäune oder künstliche Pflanzen dagegen tabu sein. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung müssen noch zustimmen. Am kommenden Sonntag wird bei der Kommunalwahl über die Zusammensetzung des Stadtparlaments neu entschieden.

Es gehe darum, gegen eine zunehmende Versiegelung insbesondere durch Schottergärten vor und hinter Häusern vorzugehen, erklärte Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Gegen eine Aufheizung der Stadt im Sommer wie in den vergangenen Jahren helfe nur mehr Grün, erklärte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne).

Gebäude- und Grundstücksfreiflächen machten rund 30 Prozent des Frankfurter Stadtgebietes aus. Die Satzung gelte bei allen Neubauten oder größeren Umbauten. Wer sich nicht daran halte, müsse mit einem Bußgeld bis zu 15 000 Euro rechnen, heißt es in der Mitteilung.

Der Entwurf legt demnach unter anderem fest, dass auf Freiflächen mindestens Rasen angelegt und pro 200 Quadratmeter ein Laubbaum gepflanzt werden muss. Zur Umgrenzung von Grundstücken wäre außer licht- und luftdurchlässigen Zäunen und Hecken nur noch ein Sichtschutz für Terrassen zulässig. Dächer von Carports, Garagen, Nebenbauten und teilweise Fassaden müssten begrünt werden.

© dpa-infocom, dpa:210309-99-752154/2

dpa