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Panorama Brütende Hitze in Hessen: Juni-Wärmerekord am Mittwoch?
Mehr Hessen Panorama Brütende Hitze in Hessen: Juni-Wärmerekord am Mittwoch?
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05:32 26.06.2019
Eine Frau trinkt im Sonnenschein aus einer Flasche sprudelndes Mineralwasser. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand
Offenbach

Wird nun ein mehr als 70 Jahre alter Hitzerekord gebrochen? Nach ohnehin schon heißen Tagen in Hessen soll es am Mittwoch noch ein bisschen extremer werden. Bei sonnigem und trockenem Wetter sollen die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Teilen Südhessens auf bis zu 39 Grad steigen, sonst liegen die Höchstwerte bei 33 bis 37 Grad.

Am Dienstag bekamen die Hessen schon mal einen Eindruck, wozu die aktuelle Hitze-Welle führt. Die Meteorologen stellten den heißesten Tag des Jahres fest. Am Frankfurter Flughafen wurden 35,2 Grad gemessen - ein neuer Höchstwert im Jahr 2019, wie der DWD berichtete. Der bisherige Spitzenwert des Jahres lag bei 32,6 Grad, registriert am 3. Juni in Michelstadt und am 4. Juni ebenfalls am Frankfurter Flughafen.

Da die Temperaturen für den Frühsommer sehr hoch sind, wird womöglich am Mittwoch ein Juni-Rekord aus dem Jahr 1947 geknackt. Der bisherige hessische Höchstwert liegt bei 38,2 Grad, gemessen am 27. Juni 1947 im Frankfurter Westend. Bundesweit liegt der Juni-Rekord bei 38,5 Grad, die ebenfalls am 27. sowie am 28. Juni 1947 im baden-württembergischen Bühlertal erreicht wurden.

Den Allzeit-Hitzerekord in Deutschland hält das bayerische Kitzingen: Sowohl am 5. Juli 2015 als auch am 7. August 2015 registrierte der DWD an der dortigen Messstation 40,3 Grad Celsius.

Das hessische Sozialministerium warnt bereits vor einer "extremen Hitzebelastung", der DWD vor "ungewohnt hohen Werten" bei der UV-Strahlung. Zudem greift am Mittwoch die Hitzewarnstufe 2 nach dem Hessischen Hitzewarnsystem. Das liege daran, dass dann am vierten Tag in Folge gefühlte Temperaturen über 32 Grad erwartet werden, wie das Sozialministerium erklärte.

Aber wie kann man sich vor der brütenden Hitze und der hohen UV-Belastung schützen? Experten raten, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten und viel zu trinken. Selbst im Schatten seien schützende Kleidung wie ein Hut sowie Sonnencreme ratsam. Körperliche Aktivitäten seien zu meiden.

dpa

Wegen einer erhöhten Konzentration von Chlor im Wasser eines Freibades in Reiskirchen (Kreis Gießen) sind am Dienstag 38 Badegäste verletzt worden. Kurz vor 17 Uhr hätten zahlreiche Menschen über Atemwegsreizungen, Husten und Hautirritationen geklagt, teilte die Polizei mit.

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