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Panorama Hessen ist Waldland und importiert dennoch Holz
Mehr Hessen Panorama Hessen ist Waldland und importiert dennoch Holz
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12:50 20.03.2018
Der Odenwald in Hessen. Quelle: Roland Holschneider/Archiv
Frankfurt/Kassel

Im Vergleich dazu sind in Schleswig-Holstein nur elf Prozent der Fläche Wälder, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 32 Prozent. Doch trotz dieses Waldreichtums muss Hessen laut HessenForst Holz importieren.

"Aktuell liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei 1,3 Kubikmeter Holz pro Jahr", sagte Petra Westphal, die Sprecherin von Hessen-Forst. "Für jeden der rund sechs Millionen Menschen in Hessen wird der Bedarf zu 77 Prozent aus heimischen Wäldern gedeckt." Dies habe auch Folgen, wenn es um die Ausweitung von Naturwäldern geht, wie sie von sechs Naturschutzorganisationen zum Internationalen Tag des Waldes gefordert wird. "Das bedeutet dann natürlich auch mehr Importe", betonte Westphal.

Der Nutzung des Waldes wollen sich auch die Naturschützer nicht entgegen stellen: "Auch wir sind der Auffassung, dass ein Großteil der Wälder als nachwachsender Rohstoff genutzt werden soll", sagte Mark Harthun, stellvertretender Landesgeschäftsführer des Naturschutzbundes (NABU) in Hessen. "Aber es muss daneben auch ausreichende Naturwälder geben, die möglichst so durchs Land verteilt sein sollten, dass die Menschen sie leicht erreichen und regelmäßig besuchen können."

dpa

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