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Panorama Herbstregen hilft: Grundwasserstände erholen sich langsam
Mehr Hessen Panorama Herbstregen hilft: Grundwasserstände erholen sich langsam
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08:47 03.11.2019
Hibiskusblüten werden in Wassertropfen sichtbar, die ein Regenschauer hinterlassen hat. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
Wiesbaden

Im extrem trockenen Sommer des Jahres 2018 waren die Grundwasserstände deutlich gesunken. Aktuell ist der Grundwasserstand demnach noch bei 62 Prozent der über 80 Messstationen im Land auf einem niedrigen Niveau.

Von November bis April müsste es immer wieder lange regnen, damit sich eine nachhaltige Erholung einstelle. In diesen Monaten, dem sogenannten hydrologischen Winterhalbjahr, bilde sich meist neues Grundwasser. "Dieses Jahr haben wir eine vergleichsweise frühe Grundwasserneubildung - das ist sehr gut", sagte ein Sprecher des Landesamtes.

Es dauere jedoch mehrere Wochen, bis Niederschlagswasser ins Grundwasser gelangt. Falls der Regen also wieder nachlasse in nächster Zeit, blieben die Stände niedrig. Dies wäre dann eine "ungünstige Ausgangssituation" für das hydrologische Sommerhalbjahr (Mai bis Oktober), in dem der Grundwasserstand in der Regel sinke.

dpa

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