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Panorama Hantavirus in Hessen auf dem Rückzug
Mehr Hessen Panorama Hantavirus in Hessen auf dem Rückzug
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07:11 18.07.2018
Eine Elektronenmikroskopische Aufnahme von Hantaviren. Quelle: Hans R. Gelderblom/RKI/Archiv
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Wiesbaden

Im vergangenen Jahr waren es bis Juli schon 82, bis zum Jahresende 103 Fälle in Hessen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts variiert die Häufigkeit der Erkrankung von Jahr zu Jahr und ist von der lokalen Größe der Nagetier-Population abhängig. So gab es zum Beispiel 2009 nur 4 Fälle, im Jahr darauf mit 174 aber die bisher höchste Zahl seit Jahrtausendbeginn.

Die Symptome ähneln meist einer Grippe. Über drei bis vier Tage kann es zu hohem Fieber mit Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen kommen. Der Erreger wird über den Kot, Urin oder Speichel von Nagetieren wie Rötelmäusen und Brandmäusen übertragen. Menschen stecken sich vor allem beim Reinigen von Scheunen, Schuppen oder Ställen an, wenn sie kontaminierten Staub aufwirbeln.

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dpa