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Panorama Haftstrafen: Prozesse um erschwindelte Arbeitserlaubnisse
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16:27 16.12.2019
Eine Justitia-Figur hält eine Waage in der linken und ein Schwert in der rechten Hand. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild
Frankfurt/Main

Die beiden Angeklagten wurden wegen ausländerrechtlicher Verstöße zu Haftstrafen von zweieinhalb Jahren und zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt, wie das Gericht am Montag mitteilte. Die 49 und 62 Jahre alten Männer hatten vor Gericht eingeräumt, zwischen 2015 und 2018 insgesamt 14 Genehmigungen mittels eigens geschlossener Scheinehen erschwindelt zu haben. Dabei handelte es sich sowohl um Frauen als auch um Männer, die Nicht-EU-Bürgern aus Fernost als angebliche Ehepartner behilflich waren. (AZ 6300 Js 244205/17)

Fünf der Arbeitnehmer arbeiteten bereits als Köche in chinesischen Lokalen im Rhein-Main-Gebiet, benötigten allerdings eine Verlängerung ihrer auf vier Jahre befristeten Arbeitserlaubnis, die mit den Schein-Hochzeiten erreicht wurde. Für ihre Dienste, die neben den manipulierten Personaldokumenten auch Behördengänge und Wohnungsvermittlung umfasste, kassierten die Täter rund 300 000 Euro. Bei den Verurteilten handelt es sich um einen Malaysier und einen Deutsch-Marokkaner. Der weitaus größte Teil soll allerdings auf einen dritten Mittäter entfallen, dessen Aufenthalt bis heute ungeklärt ist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

Ein waghalsiger Hobbyfotograf ist in Gießen mit seiner Kamera auf die Bahngleise gegangen und hat den Verkehr behindert. 

17.12.2019

Ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro ist in Groß-Gerau an einer Lagerhalle entstanden, auf die Steine geworfen worden sind. Die Aluminiumfassade wurde durch Steinwürfe zwischen vergangenem Mittwoch und Montag so stark beschädigt, dass sich in der Aluminiumfassade zahlreiche Risse bildeten, wie ein Sprecher der Polizei am Montag sagte.

16.12.2019

Eine stinkende Flüssigkeit hat am Montagmorgen zu einer Sperrung des Rüsselsheimer Rathauses geführt. Wie die Stadt mitteilte, stellten städtische Mitarbeiter kurz nach 8 Uhr einen säuerlich-beißenden Geruch im Untergeschoss des Rathauses fest. Die Feuerwehr neutralisierte die Flüssigkeit mit einem Bindemittel und linderte den Gestank mittels Lüfter.

16.12.2019