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Panorama Haftstrafe nach Armbrust-Schuss bei Polizeieinsatz
Mehr Hessen Panorama Haftstrafe nach Armbrust-Schuss bei Polizeieinsatz
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12:04 21.04.2022
Eine Darstellung der Göttin Justitia.
Eine Darstellung der Göttin Justitia. Quelle: Carsten Koall/dpa/Symbolbild
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Gießen

Angeklagt war der Mann zunächst auch wegen versuchten Totschlags. Die Richter sahen allerdings nun, am Ende des im März begonnenen Prozesses, eine Tötungsabsicht nicht als erwiesen an.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen, im vergangenen September in Linden bei einer Wohnungsdurchsuchung Polizisten mit einer durchgeladenen, auf Kopfhöhe zielenden Armbrust empfangen zu haben. Es sei zu einem Gerangel gekommen und dann zum Schuss aus der Waffe. Der Pfeil traf niemanden, es gab keine Verletzten. Grund für die Wohnungsdurchsuchung bei dem damals 47-Jährigen waren den Ermittlern zufolge Betrugsermittlungen. Außerdem sei eine Zwangsvollstreckung geplant gewesen.

Die Staatsanwaltschaft hatte unter anderem wegen versuchten Totschlags eine Haftstrafe von insgesamt drei Jahren und acht Monaten gefordert. Die Verteidigung beantragte eine Bewährungsstrafe.

© dpa-infocom, dpa:220421-99-988773/2

dpa