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Panorama Feuer in Zimmerei richtet Schaden in Millionenhöhe an
Mehr Hessen Panorama Feuer in Zimmerei richtet Schaden in Millionenhöhe an
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16:21 27.08.2020
Der Schriftzug «Feuerwehr» ist auf einem Einsatzfahrzeug angebracht.
Der Schriftzug «Feuerwehr» ist auf einem Einsatzfahrzeug angebracht. Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Elz/Wiesbaden

Ein Großbrand hat in der Nacht zum Donnerstag in einer Zimmerei in Mittelhessen einen hohen Schaden angerichtet. Dieser liege bei mindestens 1,5 Millionen Euro, teilte die Polizei in Wiesbaden mit. Das Feuer zerstörte große Teile einer Halle, in der Holz und Maschinen gelagert waren. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf eine benachbarte Tankstelle übergriffen. Menschen wurden nach Polizeiangaben vom Donnerstag bei dem Brand in Elz (Landkreis Limburg-Weilburg) nicht verletzt.

Zeugen hatten zunächst am Mittwochabend eine "unklare Rauchentwicklung" auf dem Firmengelände gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, stand eine große Werkshalle schon in Flammen. Während der Löscharbeiten wurde eine Regionalbahnstrecke gesperrt, um Leitungen für Löschwasser über die Schienen zu legen. Betroffen waren die Linien RB29 und RB90 der Westerwald-Strecke, wie eine Sprecherin der Hessischen Landesbahn sagte.

Auch die Bundesstraße 8 wurde vorübergehend gesperrt. Dort kam es laut Polizei zudem zu Behinderungen, weil Gaffer den Verkehr aufhielten. Konkret soll dies auf einer Autobahnbrücke über die B8 geschehen sein. Als die Autobahnpolizei dort vorbeifuhr, wurde den Angaben zufolge aber niemand angetroffen. Sicherheitshalber postierte sich ein Streifenwagen auf der Brücke.

Bei dem Feuer wurden der hintere Bereich der Fertigungshalle und ein Spänelager komplett zerstört. Am Mittag ließ die Feuerwehr die Reste der Trümmer kontrolliert abbrennen. Einige Gebäude wurden vor den Flammen gerettet. Laut Polizei entstand das Feuer im Bereich eines Transformator-Raumes, gesicherte Informationen zur Brandursache lägen aber noch nicht vor. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf, mit im Boot sind auch das Landeskriminalamt und ein Gutachter.

dpa