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Panorama Gießener Uni-Server weiterhin offline
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16:59 10.12.2019
"Die Website ist nicht erreichbar" wird angezeigt, wenn man versucht, die Uni in Gießen zu erreichen. Quelle: Roland Holschneider/dpa
Gießen

Techniker seien noch immer dabei, das Ausmaß des Schadens zu klären. "Nach ersten Einschätzungen haben sie es offenbar mit einer bislang unbekannten Variante einer Schadsoftware zu tun", teilte die Uni mit. Die Hochschule erhalte auch Unterstützung von externen Experten. Die Dauer des Serverausfalls sei nicht abzusehen.

Die Uni hatte nach einem nicht näher benannten "schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall" alle Server heruntergefahren und Anzeige wegen des Verdachts auf einen Cyber-Angriff gestellt. Seit Sonntag können weder das Internet, E-Mail-Systeme noch interne Netzwerke genutzt werden.

Die Ermittlungen gegen unbekannt laufen, stehen aber noch am Anfang, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte. Zu der Ermittlungsbehörde gehört auch die in solchen Fällen zuständige Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität.

Die Uni wollte am Dienstagnachmittag Hochschulangehörige über den Stand der Dinge berichten. Man wolle zudem dafür sorgen, dass Studenten "keine Nachteile - etwa wegen verpasster Fristen - entstehen". Da möglicherweise auch Endgeräte von Beschäftigten betroffen sein können, will die Uni diese gesondert informieren.

In den Sozialen Medien berichteten Betroffene - von anderen Geräten aus - über ihre Lage und nahmen diese auch gelassen: "Lasst uns hoffen", schrieb ein Nutzer auf Twitter, "dass die Zeit ohne IT helfen wird, neue und kluge wissenschaftliche Ideen sogar schneller zu entwickeln. Wer immer uns angegriffen hat: Wir werden das Beste daraus machen."

dpa

Vor dem Landgericht Fulda hat der Mordprozess gegen einen 55-Jährigen begonnen, der seine Frau mit fünf Messerstichen getötet haben soll. Zum Auftakt am Dienstag wurde nur die Anklageschrift verlesen.

10.12.2019

Nach mehreren Wochen steht der Prozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt um Spionage für den indischen Auslandsgeheimdienst vor dem Abschluss. Nach der Vernehmung mehrerer Zeugen teilte der Vorsitzende Richter des Staatsschutzsenates am Dienstag mit, dass er bereits am diesen Mittwoch die Schlussvorträge des Anklagevertreters sowie der Verteidigung entgegennehmen wolle.

10.12.2019

Nach knapp 15 Monaten Prozessdauer ist am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt das Urteil gegen vier Geschäftsleute gefallen. Die 62 Jahre alte frühere Geschäftsführerin der betrügerischen Firma soll demnach fünf Jahre und vier Monate ins Gefängnis.

10.12.2019