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Panorama Gießener Forscher erwarten EU-Förderung für Impfstoffsuche
Mehr Hessen Panorama Gießener Forscher erwarten EU-Förderung für Impfstoffsuche
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14:19 27.03.2020
Eine Mitarbeiterin in einem Labor. Quelle: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
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Gießen

Die EU unterstütze das Projekt "Opencorona", das unter Federführung schwedischer Forscher steht, für zwei Jahre mit voraussichtlich drei Millionen Euro, teilte die mittelhessische Hochschule am Freitag mit. Davon, so die Erwartung, sollen an die beteiligten Gießener Virologen etwa 200 000 Euro gehen. Die Fördergelder seien bewilligt worden, erläuterte Virologe Friedemann Weber. Die genaue Summe sei noch in der abschließenden Klärung, es handele sich aber um Formalien.

Das Team um Prof. Weber untersucht in Zellkulturen, wie das angeborene Immunsystem auf verschiedene Impfstoffkandidaten reagiert. "Wenn alles wie geplant verläuft, werden die ersten Versuche am Menschen voraussichtlich im Jahr 2021 beginnen und in der Karolinska-Universitätsklinik in Stockholm stattfinden", teilte die Uni weiter mit.

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Der Name des Projektes sei Programm, sagte Weber, der am Gießener Institut für Virologie am Fachbereich Veterinärmedizin forscht: "Wir werden unsere Daten fortlaufend offenlegen, damit auch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - und letztlich wir alle - davon profitieren können."

dpa

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