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Panorama Geständnis im Prozess um Raubmord an 58-Jähriger
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14:15 06.09.2019
Die Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Quelle: Arne Dedert/Archivbild
Frankfurt/Main

Er habe wegen seiner Schulden bei den Eltern und der Lebensgefährtin unter starkem Druck gestanden, sagte er. Er habe gewusst, dass die Mutter einer guten Bekannten und früheren Arbeitskollegin immer größere Geldbeträge im Hause aufbewahrt habe. Im Oktober vergangenen Jahres habe er das Opfer an der Haustüre überwältigt und die Frau mit 15 Messerstichen an Hals und Oberkörper getötet. Anschließend soll er mit 11 000 Euro Bargeld geflüchtet sein, das er auf die Bankkonten der Eltern und der Freundin eingezahlt habe. Drei Tage später wurde der Mann festgenommen.

Ursprünglich habe er mit 7000 Euro netto ein gutes Monatsgehalt bei einer Vermittlung für Baukredite bezogen, so der Angeklagte. Wegen einer manipulierten Finanzierungszusage sei ihm jedoch fristlos gekündigt worden. Anschließend habe er die Augen vor der Wirklichkeit verschlossen und sich nur noch dem Computerspiel gewidmet. Die finanziellen Verhältnisse seien ihm dabei völlig entglitten.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Mord aus Habgier und zur Ermöglichung weiterer Straftaten aus. Die Schwurgerichtskammer will den Prozess Mitte Oktober abschließen. AZ 3690 Js 251398/18

dpa

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