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Panorama Gesicht eines Mannes verstümmelt: Zwölf Jahre Haft
Mehr Hessen Panorama Gesicht eines Mannes verstümmelt: Zwölf Jahre Haft
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15:12 06.12.2018
Ein Schild mit dem Landeswappen ist am Gebäude des Land- und Amtsgerichtes befestigt. Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv
Hanau

Zu der Tat war es im Oktober 2016 in einer Wohnung in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) gekommen.

Dort hatte der Flüchtling aus Eritrea dem damals 18-jährigen Somalier, ebenfalls ein Flüchtling, in den Hals gestochen. Laut Anklage entstellte er ihm mit Stichen und Schnitten von Messern und Bissen das Gesicht. Augen und Ohren wurden schwer verletzt, das Opfer ist seither nahezu blind.

Der Angeklagte, der einem Gutachten zufolge mindestens 27 Jahre alt ist, war im Juni 2017 zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht muss sich aber erneut mit dem Fall befassen, weil der Bundesgerichtshof das erste Urteil wegen Rechtsfehlern aufhob.

Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre gefordert und von "beispiellosem Sadismus" gesprochen. Die Verteidigung forderte in ihrem Schlussvortrag, die Strafe solle neuneinhalb Jahre nicht übersteigen. Die Verteidigung kündigte nach dem Urteil in Hanau an, in Revision gehen zu wollen. Die Staatsanwaltschaft wollte diese Option prüfen. Man sei aber geneigt - auch im Sinne des Rechtsfriedens - das Urteil zu akzeptieren.

dpa

Gut 200 Passagiere eines ICE haben in der Nacht auf Donnerstag stundenlang auf der Strecke Köln-Frankfurt bei Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) festgesessen. Wie die Bundespolizei mitteilte, war die Bahnstrecke gesperrt worden, nachdem der Zug zuvor einen Menschen auf den Gleisen erfasst und getötet hatte.

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