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Panorama Gericht weist Mann wegen Gewalttaten in Psychiatrie ein
Mehr Hessen Panorama Gericht weist Mann wegen Gewalttaten in Psychiatrie ein
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16:38 21.11.2019
Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen, die sich auf einem Tisch stapeln. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Frankfurt/Main/Weiterstadt

Die Richter gingen von einer "erheblichen Gemeingefährlichkeit" des Mannes aus und entsprachen damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Mann war bereits vielfach einschlägig vorbestraft. (Aktenzeichen 3530 Js 207826/19)

Er hatte zunächst an Weihnachten vergangenen Jahres versucht, einen ihm zufällig begegnenden Wohnungsnachbarn seiner Mutter mit einem großen Küchenmesser zu verletzen. Im Februar dieses Jahres kam es dann im südhessischen Weiterstadt zu einer Serie von elf Straftaten innerhalb einer Dreiviertelstunde. Er bewarf Passanten und Anwohner mit Steinen oder Elektrowerkzeugen, zerkratzte Autos und schlug auf andere Personen ein. Er hielt damit mehrere Polizei-Einsatzkräfte in Atem.

Die Strafkammer befand die von dem Täter begangenen Straftaten als schwerwiegend genug, um ihn dauerhaft in der Psychiatrie unterzubringen. Die Wiederholungsgefahr sei "enorm", hieß es bei Gericht.

dpa

Nach einem mutmaßlichen Giftanschlag auf einen Spieler im Tennisclub hat die Wiesbadener Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 48-Jährigen erhoben. Der Mann soll versucht haben, aus verschmähter Liebe seinen Sportkameraden mit einer vergifteten Nudelsuppe zu ermorden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte.

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Wegen des Vorwurfs geheimdienstlicher Agententätigkeit muss sich seit Donnerstag ein indisches Ehepaar vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten. Zum Prozessbeginn machten aber weder der 50 Jahre alte Ehemann noch seine ein Jahr ältere Ehefrau Angaben zu den Vorwürfen des Generalbundesanwaltes.

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