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Panorama Gemischtes Fazit: Schnakenjäger Becker nimmt Abschied
Mehr Hessen Panorama Gemischtes Fazit: Schnakenjäger Becker nimmt Abschied
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10:44 26.12.2019
Der wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS), Norbert Becker. Quelle: Uwe Anspach/dpa/Archivbild
Speyer

Mit der Bekämpfung der Plagegeister zu Fuß sei zwar einiges eingedämmt worden. "Aber stellenweise war die Belästigung durch die Stechmücken doch stark."

Viele Brutstätten der Schnaken können nur aus der Luft bekämpft werden. Vom Helikopter aus verteilt die Kabs den biologischen Wirkstoff Bti, der die Larven der Stechmücken tötet. Wegen defekter Helikopter, unter anderem war ein Hubschrauber ausgebrannt, hatten die Experten die kleinen Blutsauger nicht wie gewohnt abtöten können - daraufhin waren an vielen Stellen insbesondere nördlich von Rastatt die Schnaken ungehindert geschlüpft. Das Kabs-Einsatzgebiet reicht vom Kaiserstuhl im Süden bis Hessen und das rheinland-pfälzische Bingen im Norden.

Die Organisation verfüge 2020 über einen weiteren Hubschrauber, sagte Becker. Das Fluggerät aus Nordamerika soll Ende Januar per Schiff Europa erreichen. Der Helikopter wird dann in Hockenheim stationiert.

Der Biologe Becker, der als "Gesicht" der Kabs gilt, wird Ende des Jahres seinen Abschied nehmen - im Alter von 71 Jahren. Er war seit 1981 wissenschaftlicher Direktor der Organisation und wird weiter beratend zur Seite stehen - und einer Lehrtätigkeit in Heidelberg nachgehen. "Als Wissenschaftler hört man nie ganz auf", sagte Becker der Deutschen Presse-Agentur. Sein Nachfolger wird der Biologe und Kabs-Regionalleiter für Hessen, Dirk Reichle.

dpa

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