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Panorama Geldanlagebetrug mit Goldminen in Südamerika: Prozess
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14:55 29.04.2019
Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Quelle: Volker Hartmann/Archiv
Frankfurt/Main

Der Anklage zufolge versprachen die zwischen 51 und 70 Jahre alten Angeklagten insgesamt 31 Anlegern lukrative Renditen für das Goldgeschäft in Ecuador. Die Opfer sollen daraufhin rund 1,7 Millionen Euro an die von den Männern gegründete Aktiengesellschaft gezahlt haben. Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft verlesen. Alle Angeklagten kündigten jedoch Stellungnahmen für die kommenden Verhandlungstage an. Laut Terminplanung soll der Prozess bis Ende August dauern. Dabei sollen die meisten der geschädigten Anleger im Zeugenstand der Wirtschaftsstrafkammer vernommen werden.

Laut Anklage waren die Männer vor allem am Telefon auf Kundensuche. In einem Fall soll ein Anleger allein 485 000 Euro verloren haben. Auch die anderen Geschädigten sahen von ihren Einlagen nichts mehr wieder - das meiste Geld soll für den Verwaltungsaufwand und Werbekosten verbraucht worden sein. Über eine sogenannte Geldwäsche-Verdachtsanzeige einer Bank wurden im September 2016 schließlich Polizei und Staatsanwaltschaft auf die zweifelhaften Geschäfte aufmerksam und besahen sich den Internetauftritt und die Werbeunterlagen der Aktiengesellschaft genauer. Im Februar vergangenen Jahres wurde die Anklage erhoben.

dpa

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