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Panorama GDL-Chef: Reservierungspflicht in Fernzügen einführen
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18:49 09.04.2020
Claus Weselsky spricht während einer Pressekonferenz. Quelle: Michael Kappeler/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Der GDL-Chef sagte dem Radiosender hr-Info: Wenn eine Reservierungspflicht in dieser Corona-Krisenzeit eingeführt würde, könnte darüber gesteuert werden, dass die nötigen Sitzabstände zwischen den Reisenden eingehalten würden. "Das wäre eine durchaus zulässige Methode", sagte Weselsky. Im Nahverkehr sei dies dagegen nicht so leicht umsetzbar. Dort müsse man "mit klugen Methoden" darauf achten, dass die Abstände zwischen den Reisenden groß genug seien.

Über Kontaktbeschränkungen und einen empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter zu jeder Person soll das Ansteckungsrisiko mit dem Virus verringert werden.

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Weselsky erneuerte seine Kritik an dem seines Erachtens zu großen Zugangebot der Bahn während der Corona-Pandemie. Nach den Worten des GDL-Chefs müsste das Angebot auf unter 50 Prozent des normalen Umfangs verringert werden. Derzeit fahre die Bahn 75 Prozent. Dabei seien aufgrund des krisenbedingten Rückgangs derzeit nur noch 10 Prozent der Reisenden unterwegs. Das sei unvernünftig. "Das wird uns noch auf die Füße fallen, weil wir in Zeiten geraten können, wo mehr Personal krank ist als das jetzt der Fall ist."

Die Deutsche Bahn hatte kürzlich bekräftigt, dass sie weiterhin im Fernverkehr 75 Prozent und im Nahverkehr 65 Prozent des gewohnten Zugangebotes fahren werde.

dpa

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