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Panorama Freispruch im Prozess um angebliche Entführung
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16:31 06.01.2020
Frankfurt/Main

(AZ 4750 Js 237140/18)

Der Angeklagte hatte vor Gericht behauptet, die Reise nach Frankreich sei schon seit Längerem geplant gewesen. Unmittelbar vor der Abfahrt aber habe die Frau angefangen, zu schreien und die Polizei damit auf sich und die bereits im Zug sitzenden Kinder aufmerksam gemacht. Nach einem Gerangel hob sie der Vater daraufhin aus eigenem Schluss wieder aus dem Wagen.

Entscheidend für den Freispruch war die laut Urteil von "Unschärfen und Widersprüchen" geprägte Aussage der Frau. Erst als ihr französische Reisedokumente mit ihrem Namen und einem Foto vorgehalten wurde, gab sie zu, am Tag nach dem angeblichen Vorfall gemeinsam mit ihrer Familie in Frankreich gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft erwägt nun ein Ermittlungsverfahren wegen Falschaussage. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

dpa

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