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Panorama Frankfurter Buchmesse ohne "rechte Ecke"
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13:34 11.09.2018
Bücher werden gestapelt. Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv
Frankfurt/Main

"Wir müssen alle Stimmen zulassen, die nicht gegen das Grundgesetz verstoßen." Alles andere sei Zensur.

Es werde "keine rechte Ecke" auf der Buchmesse 2018 geben, sagte Boos. Bisher hätten sich "eineinhalb Verlage" aus dem rechten Spektrum angemeldet - bei rund 7000 Ausstellern. Der Verlag, an dessen Stand es im vergangenen Jahr zu tumultartigen Szenen kam, sei nicht mehr dabei. Boos erwartet trotzdem, dass es "polarisierende Diskussionen" geben wird.

Mit der Kampagne "On The Same Page" will die Buchmesse auf die Bedeutung der Menschenrechte hinweisen; die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird in diesem Jahr - ebenso wie die Frankfurter Buchmesse - 70 Jahre alt. Die größte Bücherschau der Welt findet vom 10. bis 14. Oktober statt. Gastland ist in diesem Jahr Georgien.

dpa

Der Schriftsteller Thomas Lehr erhält den vom Deutschen Literaturfonds vergebenen Kranichsteiner Literaturpreis. Der in Speyer geborene und in Berlin lebende Autor bilde "aus intellektuellen Abenteuern, philosophischen Beständen, naturwissenschaftlichen Kenntnissen und seinem besonderen Epochenverständnis ein überwältigendes sprachliches Kunstwerk", begründete die Jury ihre Wahl.

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