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Panorama Frankfurter Bordellbetreiber wehren sich gegen Schließung
Mehr Hessen Panorama Frankfurter Bordellbetreiber wehren sich gegen Schließung
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16:14 22.05.2020
Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft. Quelle: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Kassel

Der Antrag richtet sich demnach gegen die Corona-Verordnung des Landes Hessen. Geltend machen wollen die elf Bordellbetreiber insbesondere einen Verstoß gegen die Berufsfreiheit. Die "Bild"-Zeitung hatte zunächst berichtet. Wann eine Entscheidung abzusehen ist, war zunächst noch offen. (Az. 8B1411/20.N.)

Das Land Hessen kann nun zu dem Eilantrag Stellung nehmen, wie der Sprecher weiter erklärte. In Hessen waren zuletzt zahlreiche Corona-Maßnahmen gelockert worden. Bordelle dürfen laut der Corona-Verordnung aber auch weiterhin nicht öffnen. Die Bordellbetreiber haben dem VGH zufolge auch ein Hygienekonzept für die Wiedereröffnung vorgelegt.

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Angesichts der coronabedingten Schließung von Bordellen hatte eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten von Union und SPD ein Sexkaufverbot und Ausstiegsprogramme für Prostituierte gefordert. Der während der Corona-Krise verhängte Shutdown für Prostitution dürfe nicht gelockert werden, verlangten sie in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief an die Regierungschefs der Länder.

dpa

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