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Panorama Flughafen und Behörden: Schneller auf Drohnen reagieren
Mehr Hessen Panorama Flughafen und Behörden: Schneller auf Drohnen reagieren
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19:19 15.05.2019
Passagierflugzeuge stehen an ihren Gates am Terminal 1 des Flughafens (Aufnahme aus einem Hubschrauber). Quelle: Boris Roessler
Frankfurt/Main

Die Bundespolizei habe die polizeilichen und unternehmerischen Maßnahmen mit Landespolizei und Flughafenbetreiber nachbereitet und zusätzliche Maßnahmen mit schnelleren Reaktionszeiten abgestimmt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Weitere Einzelheiten könnten aus polizeitaktischen Gründen nicht genannt werden.

In der vergangenen Woche war der Flugverkehr gleich zweimal nach Drohnensichtungen beeinträchtigt gewesen. Mehrere Maschinen mussten umgeleitet werden oder Warteschleifen fliegen, am vergangenen Donnerstag musste der Flugbetrieb am größten deutschen Verkehrsflughafen sogar fast eine Stunde eingestellt werden.

Drohnenvorfälle seien "auch aus unserer Sicht ein schwerwiegender Eingriff", sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport.

Der Einsatz von Drohnen im Flughafenbereich ist streng verboten. Ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gilt zudem als Verbrechen, das mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden kann. Auch erhebliche Schadenersatzforderungen sind möglich, wenn der Drohnenpilot ermittelt werden kann.

dpa

Mit einem erneuten Besucherrekord hat am Mittwoch in Fulda die Messe Rettmobil begonnen. Bei der Leistungsschau für Rettung und Mobilität präsentieren sich bis einschließlich Freitag 545 Aussteller - fünf mehr als im vergangenen Jahr, als mit 540 Akteuren und rund 29 600 Besuchern zuletzt zwei Bestmarken gesetzt wurden.

15.05.2019

Knapp 4500 Menschen in Hessen haben in diesem Jahr für den Naturschutzbund (Nabu) Gartenvögel beobachtet und gemeldet. Wie der Nabu Hessen am Mittwoch mitteilte, wurden bei der 15. "Stunde der Gartenvögel" am zweiten Maiwochenende 94 194 Vögel in 3104 Gärten beobachtet.

15.05.2019

Im Marburger Frühchen-Prozess hat das Landgericht am Mittwoch die ersten direkten Kolleginnen der angeklagten früheren Kinderkrankenschwester vernommen. Bislang hatten in dem seit Januar laufenden Verfahren vor allem ärztliches Personal und Polizeibeamte ausgesagt.

15.05.2019