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Panorama Ferienstarts im Süden sorgen in Hessen für Urlauberlawine
Mehr Hessen Panorama Ferienstarts im Süden sorgen in Hessen für Urlauberlawine
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12:03 25.07.2019
PKW und viele LKW stehen bei Temperaturen um 30 Grad dicht an dicht. Quelle: Peter Kneffel
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Frankfurt/Main

Reisende müssen am Wochenende viel Geduld haben: Weil mit Bayern und Baden-Württemberg die letzten beiden deutschen Bundesländer in die Sommerferien starten, rechnet der Autofahrerclub ADAC mit langen Staus auf hessischen Autobahnen. Besonders eng dürfte es den Angaben zufolge auf der A 5 werden, die Ost- und Nordsee-Urlauber gerne nutzen. Der Frankfurter Flughafen bereitet sich auf einen Ansturm von mehr als 700 000 Passagieren vor.

Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport am Donnerstag in Frankfurt sagte, werden am Freitag und Samstag jeweils rund 232 000 Reisende erwartet, am Sonntag sogar 239 000. Zum Vergleich: An einem normalen Flugtag nutzen rund 200 000 Menschen Deutschlands größten Airport. Die Fraport empfahl daher Reisenden, am Wochenende möglichst auf Handgepäck zu verzichten und zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

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Die meisten Staus erwartet der ADAC in Hessen auf der A 5 zwischen Frankfurt und dem Hattenbacher Dreieck, der A 3 zwischen Köln und Nürnberg, der A 7 zwischen Kassel und Würzburg sowie auf den vielbefahrenen Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet. "Die Reiserouten werden zeitweise zum Dauerparkplatz. Ganz Deutschland ist jetzt auf Achse", warnte der ADAC.

Wer nicht auf die Nachtstunden ausweichen möchte, kann sich jedoch möglicherweise eine Beobachtung des Straßen- und Verkehrsmanagements Hessen Mobil zunutze machen: Danach zeigen die Verkehrsdaten der vergangenen Jahre, dass der tägliche Pendlerverkehr im Rhein-Main-Gebiet während der Sommerferien in der Rushhour um bis zu zehn Prozent abnimmt. "Damit verringert sich während der Ferienzeit die Stauwahrscheinlichkeit im Berufsverkehr."

dpa