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Panorama Ex vor Supermarkt erstochen: 13 Jahre Haft gefordert
Mehr Hessen Panorama Ex vor Supermarkt erstochen: 13 Jahre Haft gefordert
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15:43 07.12.2020
Die Außenfassade des Land- und Amtsgerichtes in Frankfurt. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Die Verteidigung forderte am Montag vor dem Landgericht eine niedrigere Strafe, ohne ein konkretes Strafmaß zu nenen. Die Schwurgerichtskammer wird voraussichtlich am kommenden Montag (14. Dezember) das Urteil verkünden.

Die Staatsanwaltschaft war trotz der großen Brutalität der Tat bereits in der Anklage von einem Mordvorwurf abgerückt. Man habe nicht genügend Anhaltspunkte dafür, dass das Opfer bei dem Angriff "arg- und wehrlos" gewesen sei. Gegen das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe spreche der Umstand, dass ein ganzes Bündel an Motiven vorhanden sei: "Frustration, Eifersucht, Zurückweisung", sagte die Staatsanwältin.

Die 24-Jährige hatte den Ermittlungen zufolge dem Angeklagten kurz vor der Tat das Ende der Beziehung verkündet. Das Tatmesser bezahlte sie dabei in dem Supermarkt von ihrem eigenen Geld. Vor Gericht hat der Angeklagte die Tat gestanden. Eine verminderte Schuldfähigkeit schlossen sowohl der psychiatrische Sachverständige als auch die Anklagevertreterin aus.

dpa