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Panorama Erstmals wieder Luchsfamilie in Hessen fotografiert
Mehr Hessen Panorama Erstmals wieder Luchsfamilie in Hessen fotografiert
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15:35 19.12.2019
Hofgeismar/Wiesbaden

Ein Mitarbeiter von Hessen Forst habe Fotos der Luchs-Familie gemacht. Die Mutter und drei Jungtiere wurden im Reinhardswald gesichtet. Wegen des hohen Rehwildbestandes hätten sie sehr gute Chancen auf eine gute Zukunft in Hessen.

"Das ist wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für alle, die sich für den Erhalt und Aufbau der Luchspopulation in Hessen einsetzen", sagte Thomas Norgall, Koordinator des Arbeitskreis Hessenluchs und Naturschutzreferent des BUND Hessen. Ziel sei, dass der Luchs wieder ein fester Bestandteil der hessischen Tierwelt werde.

Laut Umweltministerium waren im Oktober auf einem Holzstoß kleine Luchse gesehen worden. Damals hatte die hessische Luchsbeauftragte Petra Walter am Fundort Haare gesammelt. Eine Analyse des Forschungsinstituts Senckenberg in Gelnhausen ergab, dass es sich um ein Männchen aus der Population im Harz handelt. Nach weiteren Sichtungen gelangen am Montag Beweisfotos. Mit Fotofallen soll nun die Lage und die Größe des Streifgebietes der Tiere ermittelt werden.

Anfang des Jahres schien die Zukunft von Hessens Luchsen noch ungewiss. Es gab keinen Nachweis eines Weibchens und die Zahl der männlichen Tiere war auf eins gesunken. Vor fünf Jahren lebten in Nordhessen noch sechs Raubkatzen dauerhaft. Doch zwei Tiere starben an der Krankheit Fuchsräude, zwei verschwanden und sind vermutlich auch tot. Im Harz gibt eine feste Population von Luchsen.

dpa

Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter ermittelt, der vor knapp einem Monat den Piloten eines Rettungshubschraubers geblendet haben soll. In der Wohnung des 57-Jährigen in Altenstadt im Wetteraukreis sei bei einer Durchsuchung am Dienstag ein Laserpointer gefunden worden, teilte die Polizei in Friedberg am Donnerstag mit.

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Eine trächtige Kuh hat am Donnerstag zwischen Gießen und Wetzlar den Zugverkehr für mehrere Stunden ausgebremst. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, sollte die Kuh namens "Lotte" eigentlich in die Tierklinik Gießen gebracht werden, sei aber ausgebüxt, als sie vom Anhänger geführt wurde.

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Das Amtsgericht Frankfurt setzt bei Verhandlungen jetzt auch auf Videokonferenztechnik. An diesem Freitag (20. Dezember) starte ein entsprechendes Pilotprojekt, wie das Gericht am Donnerstag ankündigte.

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